GESTALT ZEITUNG 2012 - Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
Gestalttherapeuten lieben von Haus aus Experimente. So kam es auch, dass sich die Redaktion der GestaltZeitung vor zwei Jahren entschlossen hat, die GestaltZeitung als online – Ausgabe aufzulegen. Wir sind damals den zahlreichen Hinweisen jüngerer Leser gefolgt, die uns darauf hingewiesen haben, dass eine reine online – Zeitschrift zeitgemäßer und einfacher zu handhaben sei. So kann man sich täuschen. Das online – Format wird von der Leserschaft mehrheitlich abgelehnt. Nun könnte man ausgiebig nach dem Warum forschen, zumal die klassischen Printmedien augenblicklich Scharen an Leser an das Internet verlieren. Es genügt uns aber zu hören, dass viele Leser lieber etwas in den Händen halten wollen. Vielleicht entspricht es der ganzheitlich geschulten Ästhetik von GestalttherapeutInnen mehr, dass zu Texten einfach Papier gehört, Gedanken auch ‚anzufassen’ sind. Wir haben daher beschlossen, wieder auf den Pfad der handfesteren Sinnlichkeit zurück zu kehren.
Ab der nächsten Ausgabe erscheint die GestaltZeitung (Erscheinungsdatum Anfang November 2011) wieder in gedruckter Form und zunächst auch weiter in der bekannten Aufmachung.
Da es für ein kleines Unternehmen wie das Gestalt-Institut Frankfurt am Main allein schon ein Erfolg ist, eine eigene Zeitschrift herauszugeben, müssen wir in Zukunft stärker darauf achten, dass Produktion und Vertrieb der GestaltZeitung die Ressourcen des GIF nicht übersteigen. In der Vergangenheit haben wir unsere Arbeitskapazitäten und finanziellen Mittel überdehnt, in dem die GestaltZeitung kostenlos an alle bekannten Adressen verschickt wurde. (Wir möchten uns an dieser Stelle aber ausdrücklich bei allen bedanken, die dieses ehrgeizige Projekt mit ihren Spenden über Wasser gehalten haben.)
Aus diesem Grund werden wir mit der nächsten Ausgabe ein Bestellsystem einrichten. Danach erhalten nur noch Abonnenten die Zeitschrift zum jährlichen Preis von € 12,- zugesendet. Um rechtzeitig zur Neuerscheinung über eine intakte Adressdatei zu verfügen informieren wir bereits jetzt über diesen Sachverhalt.
Herzliche Grüße,
Detlef Klöckner
(i.A. der Redaktion)