| Fortbildung für FamilienhelferInnen - 'Angenommen, die Dinge entwickeln sich gut...' |
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| Sozialpädagogische Familienhilfe bietet eine individuell zugeschnittene Unterstützungs- und Förderungsmöglichkeit für komplex belastete Familien. Es werden dabei hohe Anforderungen an FamilienhelferInnen gestellt, die mit einem entsprechenden Angebot pädagogisch und kommunikativ dem gesamten Familiensystem wie auch einzelnen Familienmitgliedern neue Entwicklungen ermöglichen sollen. |
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| Dazu bedarf es, neben Engagement und Freude am Kontakt, einer professionellen Reflektionshaltung bezüglich der Beziehungsprozesse zwischen Familie, Familienhelfern und dem Umfeld (Jugendamt, Schule etc), Praxis im methodischen-pädagogischen Handeln und Kenntnisse über familiäre Beziehungsdynamik und interkulturelle Verstrickungen. |
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| Ziel des Kurses ist es, die persönlichen und pädagogischen Fähigkeiten der TeilnehmerInnen um spezifische kommunikative und Struktur bezogene Dimensionen zu erweitern. Im Wechselbezug von theoretischen Inputs und erfahrungsorientiertem Lernen arbeiten wir mit folgenden Themen: Identität und Professionalität des Familienhelfers, familiäre Strukturen in einer multikulturellen Gesellschaft, gesellschaftlicher Auftrag und Autonomie des Individuums, Ressourcen und Kontrolle in der Familienhilfe. |
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| TeilnehmerInnen: Der Kurs ist für alle Interessierte konzipiert, die im weiten Feld der sozialpädagogischen Familienhilfe tätig sind. (SozialpädagogInnen, FamilienhelferInnen, FamilienärztInnen, LehrerInnen, PsychologInnen, u.ä.). |
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| Mit dieser speziellen Schulung erweitern FamilienhelferInnen wichtige professionelle und persönliche Kompetenzen, die für eine zufrieden stellende und qualitativ hohe und nachhaltige Arbeit in dem Feld aus unserer Sicht notwendig sind: |
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| - Kompetenz im Hinblick auf Kommunikationsfähigkeit und Beziehungsgestaltung |
| - Diagnostische Kompetenz bezüglich des Beziehungsangebotes und der Erwartungshaltung des Umfeldes |
| - Verständnis von und Handlungskompetenz in interkulturellen Zusammenhängen |
| - Methodische, rechtliche und ethische Dimensionen des Arbeitsfeldes Familienhilfe |
| - Prozess orientiertes Arbeiten: es bedeutet in diesem Feld, neben der Zielorientierung, auf die individuellen Ressourcen und die wechselnden Bedingungen des gesamten Kontextes zu reagieren und sie einzubeziehen. |
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| Wesentliches methodisches Prinzip des Kurses ist es, Erfahrungslernen und Wissensvermittlung miteinander zu verbinden. Die Lernsituationen werden möglichst vielfältig und flexibel arrangiert, unterschiedliche Methoden, Techniken und Medien werden eingesetzt. Die vorgegebenen Inhalte werden in kurzen Theoriesequenzen beleuchtet. Die Praxiserfahrungen der KursteilnehmerInnen werden einbezogen und können als Hintergrund für anschauliche praxisnahe Lernsituationen dienen. Die unterschiedlichen Hintergründe und Erfahrungen der KursteilnehmerInnen verstehen wir als ein befruchtendes und anregendes Lernfeld, in dem alle gleichberechtigt zusammentreffen und sich gegenseitig bereichern. |
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| Thematischer Fortbildungsplan |
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| Seminar 1 |
| Identität als Familienhelfer, |
| persönliche Ressourcen, |
| Kommunikation und Beziehungsgestaltung im Kontext der Familienhilfe |
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| Seminar 2 |
| Auftragsklärung, |
| Analyse der vielfältigen Auftragssituation, |
| Analyse der Familienstrukturen, |
| Familiäre Beziehungsdynamiken und die Implikationen für Familienhilfe |
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| Seminar 3 |
| Interkulturalität als Facette unseres heutigen sozialen Lebens |
| Haltung zur und Umgang mit Interkulturalität |
| Familienhilfe für Familien mit Migrationshintergrund |
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| Seminar 4 |
| Rechte und Pflichten in der Familienhilfe, |
| Verantwortungsgrenzen und ethische Implikationen, |
| Abschiedsprozesse in der Familienhilfe, |
| Burn out Prophylaxe für Familienhilfe |
| Leitung: |
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Renate Wilms-Klöckner und Delphine Akoun |
| Termine: |
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25./26.11. 2010 |
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16./17.12. 2010 |
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20./21.01. 2011 |
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17./18.02. 2011. |
| Zeiten: |
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jeweils von 14:00 – 19:00 und von 9:00 – 19:00 |
| Ort: |
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Frankfurt, im Gestalt-Institut Frankfurt oder im Ökohaus |
| TeilnehmerInnenzahl: |
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min. 12 – max. 18 TeilnehmerInnen |
| Nähere Auskünfte: |
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Delphine Akoun, Tel.: 0203 – 36 29 90, delphine.akoun@communikation-as.de |
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Renate Wilms-Klöckner, Tel.: 069 – 70 17 45, rkloeckner@online.de |