Workshop Übersicht

Workshop 1: Formen des Mutes - Trauer leben

Schwerpunkt Selbst(er)kenntnis: Auseinandersetzung mit der aktuellen eigenen Trauer und Integration zurückliegender Erfahrungen um Tod, Abschied und Verlust; Welche individuellen Formen des Mutes zum Abschied, welche Muster zu trauern und zu vermeiden habe ich entwickelt, welche Modelle zum Umgang mit Trauernden erlernt, welche persönlichen Theorien zum Lebensthema Vergänglichkeit gilt es daher, mir bewusst zu machen und vielleicht zu erweitern, integrieren, korrigieren?

Selbsterfahrung und Selbstreflexion, Biographie-Arbeit, gestaltorientierte Trauerbegleitung;

 

Workshop 2: Trauer begreifen - Trauernde begleiten

Schwerpunkt Theorie und Empirie: Traueranlässe, Trauerverläufe, Trauerthemen und Traueraufgaben, Trauerkulturen und Traditionen, Theorien zu Trauer und Akzente neuerer Trauerforschung, Trauer im System, erschwerte Trauer (Theorie),

Theorie-Impulse, Empirie-Kurzdarstellungen, Literatur, Fallbeispiele, Übungen;

 

Workshop 3: Arbeitsfeld Trauer – Begleitung versus Therapie

Schwerpunkt professionelle Standards: Trauerberatung – Trauertherapie; Fallbeispiel Komplizierte und traumatische Trauer; die helfende Beziehung: Rolle und Kontext; Vernetzung und Delegation; Ethik; Ressourcenorientierung: Hilfe zur Selbsthilfe und die Kraft der Rituale;

Erfahrungsaustausch und Beratung, Vernetzungsinformationen, Supervision;



Workshop 4: Kreative Trauerarbeit - Der Gestaltansatz

Schwerpunkt Haltung und Handlungskompetenz: Hindurchgehen - (m)ein gestalttherapeutisches Bild von Trauerarbeit / existentielle Begegnung und dialogische Beziehung - vom Zuhören und sich zur Verfügung stellen, mitfühlen und konfrontieren / Gespräch, Ausdruck, Experiment; Arbeit mit inneren Bildern, der trauernde Körper.   

Strukturierte Selbsterfahrung, exemplarisches Erproben, Methodenreflexion; 

 

Workshop 5: Praxis Trauerbegleitung - Austausch und Supervision
Schwerpunkt Erfahrungen:  Trauerfälle und Trauerklienten; verdeckte, tabuisierte, erschwerte Trauer (Praxis); Selbstfürsorge; offene Fragen und Wunschthemen; Weiterbildung und, Fachverbände; 

Erfahrungsaustausch und kollegiale Intervision, Literatur, Supervision, Abschlussritual;